Eben erreichte mich eine gute Nachricht: Die Maus ist gefangen!
Sie war vor ein paar Wochen aus dem Käfig der Tochter meiner Mitbewohnerin ausgerissen und trieb sich seitdem in der Wohnung rum. Einmal entging sie bereits einem Versuch sie zu fangen - das schlaue Ding - doch nun ist sie wieder in sicherem Gewahrsam und ich kann beruhigt schlafen.
Dummerweise kommt die Tochter auch gleich vorbei um sich die Maus abzuholen. Sie (die Tochter) ist jung (also bekommt sie keinen Alkohol und kennt deshalb keine coolen Bars), voller seltsamer Ideale (Kampf-Veganerin...) und sie singt so furchtbar laut (blöde Geisteswissenschaftler!).
Außerdem eine gute Nachricht für alle Freunde meines Kampfes gegen die Gewalten dieser Stadt: Das Fahrrad ist wieder repariert. Die 3. Reifenpanne in 2 Monaten ist beseitigt.
EDIT: Ich muss wohl was falsch gemacht haben. Das Ding ist schon wieder platt...
Sonntag, 21. September 2008
Sieg.
Wie das Hauptquartier unserer glorreichen Truppen soeben berichtete ist New York von nun an in deutscher Hand. Trotz der schweren Ablenkungs-Gefechte im Irak und in Afghanistan war es der US-Regierung nicht möglich eine unblutige Übergabe New Yorks an die Division "Bayern" zu verhindern.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde eine Parade entlang der 5th ave veranstaltet und mit der kulturellen Integration der Bevölkerung begonnen. Beigeisterte Massen säumten den Paradeweg und jubelten den Freunden aus Übersee zu. Die durch lange Infiltration vorbereiteten Amerikaner akzeptierten das unausweichliche und begannen freudig deutsches Kulturgut aufzunehmen.
Die Integration der örtlichen Sicherheitskräfte erfolgt schrittweise und ist bisher ausgesprochen erfolgreich. Die lokale Wirtschaft wird dem deutschen Standard angepasst und erweist sich als flexibel.
Anmerkung: Die Versorgung der Bevölkerung mit Winkelementen ist gut. Aufgrund der starken Nachfrage ist durch die zuständige Behörde jedoch für Nachschub zu sorgen.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde eine Parade entlang der 5th ave veranstaltet und mit der kulturellen Integration der Bevölkerung begonnen. Beigeisterte Massen säumten den Paradeweg und jubelten den Freunden aus Übersee zu. Die durch lange Infiltration vorbereiteten Amerikaner akzeptierten das unausweichliche und begannen freudig deutsches Kulturgut aufzunehmen.
Die Integration der örtlichen Sicherheitskräfte erfolgt schrittweise und ist bisher ausgesprochen erfolgreich. Die lokale Wirtschaft wird dem deutschen Standard angepasst und erweist sich als flexibel.
Anmerkung: Die Versorgung der Bevölkerung mit Winkelementen ist gut. Aufgrund der starken Nachfrage ist durch die zuständige Behörde jedoch für Nachschub zu sorgen.
Donnerstag, 18. September 2008
Hurrikan-Saison.
Unfortunately this week seems to be like a hurrican. Upcoming winds and rain, storm, the calm eye and then the whole mess again. It started with nice warm weather but suddenly clouds appeared, storm rose but on it's high the unexpected eye appeared and granted some time to relax. And now the wind's back again - but from a different direction.
Und wieso stimmt das Horoskop aus der Metro so oft? Und wieso läuft gerade ein Film über schlechtes Karma?
Tschuldigung. Bin angetrunken...
Und wieso stimmt das Horoskop aus der Metro so oft? Und wieso läuft gerade ein Film über schlechtes Karma?
Tschuldigung. Bin angetrunken...
Das Gulag.
Fremde Welten, unendliche Weiten, unbekannte Zivilisationen. Mein Gulag.
Seit heute bin ich strafversetzt.
Zum US-Hauptquartier auf Long-Island zur Unterstützung der Sicherheitsabteilung. Sie haben mich zwar einst abgelehnt, aber auf mich verzichten kann langfristig niemand. Da ich den Laden da nicht sonderlich mag hoffe ich allerdings eher auf ein kurzfristiges Bekanntwerden meiner Unentbehrlichkeit am JFK. Eine Arbeitsatmosphäre wie auf dem Friedhof, kein Flugfeld vor der Tür, kein Computerarbeitsplatz, keine Kaffeemaschine und nur Lebendfracht-Betreuer (Passagierabteilung) reizen momentan nicht. Denn auch mit Fragen der Sicherheit werde ich wohl weniger zu tun haben...
Die Aussicht Prominenz kennenzulernen und im 5-Sterne-Hotel zu übernachten reizt da auch wenig.
Und die Moral von der Geschicht: Trinkst du Kaffee statt zu schuften musst du aus dem Paradies verduften. (Diese Moral wurde präsentiert von "Das-Moral-von-der-Geschicht-Rad", dem Buch-Klassiker "Lerne Reimen ohne zu schleimen" und unter der Androhung des Reime-Monsters "Reim dir oder ick fress dir!". Wortwitze über Matthias Reim sind gemeim.)
Seit heute bin ich strafversetzt.
Zum US-Hauptquartier auf Long-Island zur Unterstützung der Sicherheitsabteilung. Sie haben mich zwar einst abgelehnt, aber auf mich verzichten kann langfristig niemand. Da ich den Laden da nicht sonderlich mag hoffe ich allerdings eher auf ein kurzfristiges Bekanntwerden meiner Unentbehrlichkeit am JFK. Eine Arbeitsatmosphäre wie auf dem Friedhof, kein Flugfeld vor der Tür, kein Computerarbeitsplatz, keine Kaffeemaschine und nur Lebendfracht-Betreuer (Passagierabteilung) reizen momentan nicht. Denn auch mit Fragen der Sicherheit werde ich wohl weniger zu tun haben...
Die Aussicht Prominenz kennenzulernen und im 5-Sterne-Hotel zu übernachten reizt da auch wenig.
Und die Moral von der Geschicht: Trinkst du Kaffee statt zu schuften musst du aus dem Paradies verduften. (Diese Moral wurde präsentiert von "Das-Moral-von-der-Geschicht-Rad", dem Buch-Klassiker "Lerne Reimen ohne zu schleimen" und unter der Androhung des Reime-Monsters "Reim dir oder ick fress dir!". Wortwitze über Matthias Reim sind gemeim.)
Montag, 15. September 2008
Wir sind überall.
Gestern war ich aufm Friedhof.
Macht man selten wenn man eben erst 6000 km geflogen ist, aber man muss ja mal gucken ob man nicht ne lauschige Idee fürs spätere Eigenheim findet.
Ich ging So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn aber auf zweien der Grabsteine stand plötzlich der Geburtsname meiner Mutter (wohlgemerkt: der Nachname). Das verwundert schon. Nun haben zwar 40% aller Amerikaner irgendwo einen Deutschen in der Linie und fragt man einen beliebigen (optisch aber eher nicht mit Obama verwandten) Ami nach eben jenem so erhält man erschütternd oft eine bejahende Antwort. Doch tatsächlich auf einen Beleg zu stoßen ist schon (zumal Muttern beim Schlüpfen nicht "Müller" hieß) ein Zufall.
Auch das facebook verrät, dass es in New York weitere Mitglieder meines Hauses geben muss und doch hat man nie etwas davon gehört... Also erhebe ich die vorwurfsvolle Frage: Wieso wurden wir bisher eigentlich nie zu Familienfesten eingeladen!?
Macht man selten wenn man eben erst 6000 km geflogen ist, aber man muss ja mal gucken ob man nicht ne lauschige Idee fürs spätere Eigenheim findet.
Ich ging So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn aber auf zweien der Grabsteine stand plötzlich der Geburtsname meiner Mutter (wohlgemerkt: der Nachname). Das verwundert schon. Nun haben zwar 40% aller Amerikaner irgendwo einen Deutschen in der Linie und fragt man einen beliebigen (optisch aber eher nicht mit Obama verwandten) Ami nach eben jenem so erhält man erschütternd oft eine bejahende Antwort. Doch tatsächlich auf einen Beleg zu stoßen ist schon (zumal Muttern beim Schlüpfen nicht "Müller" hieß) ein Zufall.
Auch das facebook verrät, dass es in New York weitere Mitglieder meines Hauses geben muss und doch hat man nie etwas davon gehört... Also erhebe ich die vorwurfsvolle Frage: Wieso wurden wir bisher eigentlich nie zu Familienfesten eingeladen!?
"In ferne Länder kamen wir um eine Welt zu erobern. In fernen Ländern ruhen wir und vertrauen euch die Welt die wir gewannen zur Obhut an." - R. Kipling
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